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Auch Einrichtungen können ausgezeichnet werden!

Start der Aktion „Ökofaire Einrichtung“

März 2019 

Nicht nur Kirchengemeinden tragen zum glaubwürdigen Handeln und Wirtschaften in unserer Kirche bei, auch in den kirchlichen Häusern, Verwaltungen, Diensten und Werken sowie anderen Einrichtungen des Kirchenkreises wird Wert auf zukunftsfähiges Wirtschaften gelegt.

 

Einige haben Interesse am Mitmachen bekundet. Deshalb soll die Aktion „ÖkoFaire Gemeinde“ nun um das Element „Ökofaire Einrichtung“ erweitert werden.

 

Gerade kirchliche Häuser, Kirchenkreisverwaltungen und Regionalzentren Kirchlicher Dienste haben einen hohen Vorbildcharakter. Sie können andere motivieren, sich mit dem eigenen Ressourcenverbrauch zu beschäftigen und durch bewusste Kaufentscheidungen Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen zu stärken. 

 

Es bleibt bei dem Prinzip, dass eine „ÖkoFaire Einrichtung“ zukunftsorientiert handelt, wenn sie mindestens zehn der möglichen Kriterien aus den Bereichen Büroausstattung, Veranstaltungen und Bewirtung, Innen und Außen, Elektronische Geräte, Energie, Mobilität und Ethisches Investment erfüllt und sich in einem fortlaufenden Prozess für ihre ökofaire Beschaffung engagiert.

In sieben schritten zur ÖkoFairen Einrichtung:

1.  Entscheidung:

 Sie entscheiden im Entscheidungsgremium Ihrer Einrichtung, dass Sie eine ÖkoFaire Einrichtung werden wollen. Als Nachweis reicht ein Auszug aus dem Protokoll der entsprechenden Sitzung.

 

2.  Bestandsaufnahme:

 Unser Leitfaden zur Bestandsaufnahme soll Ihnen eine Möglichkeit aufzeigen, wie Sie Ihre Beschaffungspraxis überprüfen können. Dazu können Sie entweder die Excel-Tabelle oder die ausfüllbare bzw. ausdruckbare pdf-Datei nutzen. Beide Dokumente enthalten dieselben Informationen und werden laufend aktualisiert.

 Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme müssen nicht bei der Projektgruppe ÖkoFaire Gemeinde eingereicht werden. Sie sind daher in der Gestaltung vollkommen frei

 

3.  Maßnahmen:

 Sie wählen mindestens zehn Kriterien aus dem Katalog aus, die Sie mit dem Inkrafttreten der Selbstverpflichtung als Einrichtung umsetzen wollen.

 

4.  Selbstverpflichtungserklärung:

 Sie beschließen im Gremium die Umsetzung der ausgewählten Kriterien und halten diesen Beschluss in einer Selbstverpflichtungserklärung fest. Gerne können Sie auch unsere Vorlage der Selbstverpflichtungserklärung nutzen.

 

 

5.  Dokumentation:

 Sie dokumentieren die Erfüllung der Selbstverpflichtung und senden sie gemeinsam mit den Gremiumsbeschlüssen per Post oder per Mail an die Infostelle Klimagerechtigkeit (siehe Kontakt).

 Die Dokumentation der umgesetzten Maßnahmen kann mit Hilfe von Fotos, Kopien von Zeitungsartikeln etc. erfolgen. Orientieren Sie sich dafür gerne an unserem Dokumentationsleitfaden. Zeigen Sie uns Ihre Kreativität!

 

6.  Auszeichnung:

 Nach Sichtung der eingereichten Unterlagen wird Ihnen die Auszeichnung inklusive Schild überreicht, das Sie an der Einrichtung anbringen können.

 

7.  Öffentlichkeitsarbeit:

 Frei nach dem Motto – Tue Gutes und rede darüber. Kommunizieren Sie Ihr Engagement und Ihre Erfolge! Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit geben wir gerne!