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Auf einen Blick

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Ökofaire Gemeinde als Projekt

Worum geht es

  1. die Bewahrung der Schöpfung – um Respekt gegenüber den begrenzten Ressourcen unserer Erde 
  2. Gerechtigkeit – darum, ob Produkte, die wir konsumieren, unter fairen Bedingungen hergestellt wurden - ohne Verletzung von Arbeits- und Menschenrechten 
  3. glaubwürdiges Handeln und Wirtschaften in unseren kirchlichen Gemeinden und Einrichtungen

Jährlich kauft Kirche Waren und Dienstleistungen in Milliardenhöhe. Diese enorme Marktmacht von Kirche kann durch bewusste Kaufentscheidungen Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen stärken.

Die Verbundenheit zu unseren Partnerkirchen gibt uns den Auftrag zu einer Neuausrichtung bei unseren Kaufentscheidungen, denn unser Konsum hat direkte Auswirkungen auf die weltweiten Arbeits- und Lebensbedingungen: Ungerechte Welthandelsstrukturen geben den Ländern des Südens keine Ernährungssicherheit und verhindern ein existenzsicherndes Einkommen. Die Auswirkungen des Klimawandels betreffen besonders den globalen Süden, welcher am wenigsten dazu                                                                                                      beigetragen hat. 

 

 

„Das Leben in Fülle ist allen Menschen auf dieser Erde verheißen. Durch ökofaire Kaufentscheidungen in
unseren Kirchengemeinden können wir dazu beitragen, dass die Vision ‘Gerechtigkeit für die Eine Welt und
für die Mitgeschöpfe’ noch stärker Einzug hält in unserer Kirche.“
- Landesbischof Gerhard Ulrich

 

Warum Mitmachen?

Die Nordkirche hat im September 2015 mit dem Klimaschutzgesetz Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen und zu einem insgesamt nachhaltigen Verhalten beschlossen. Das schließt die kirchliche ökofaire Beschaffung mit ein. Die Aktion ÖkoFaire Gemeinde und ÖkoFaire Einrichtung will weitere Gemeinden ermutigen, mit kreativen Ideen faire und ökologische Aspekte in ihrem Kaufverhalten zu integrieren.

Entscheiden Sie für Ihre Gemeinde, wie Sie zukünftig einkaufen wollen. Wir unterstützen Sie dabei.

Vorteile für Ihre Gemeinde:

• Sie leisten einen Beitrag zur Verbesserung der Arbeits- und Menschenrechte und zum Umwelt- und Klimaschutz

• Sie fördern nachhaltige Produktionsbedingungen und wirtschaftliche Teilhabe in Ländern des Globalen Südens

• Sie überprüfen die eigene Beschaffungspraxis und decken Einsparmöglichkeiten auf

• Sie stärken die kirchliche Glaubwürdigkeit

Hierfür unterschreiben sie eine Selbstverpflichtung mit dem Ziel Investitionen und Beschaffung in Bereichen wie zum Beispiel Büroausstattung, Veranstaltungen und Bewirtung, Mobilität und weiteren zukunftsfähig zu optimieren und als „Ökofaire Gemeinde“ oder „Ökofaire Einrichtung“ ausgezeichnet zu werden.

Durch ökofaire Kaufentscheidungen können Gemeinden als auch Einrichtungen dazu beitragen, dass die Vision einer weltweiten Gerechtigkeit gestärkt wird.

Christinnen und Christen haben die Aufgabe, die Welt zu gestalten und sich für eine lebenswerte Zukunft einzusetzen. Wenn wir ökologisch hergestellte und fair gehandelte Waren kaufen, dann gehen wir kleine Schritte auf diesem Weg.