SCHLIESSEN

Auf einen Blick

Suche

Energiesparfuchs

Bildquelle: Jörg Ostermann

Der größte Anteil der Treibhausgas-Emissionen in der Nordkirche wird durch den Energieverbrauch der Gebäude verursacht. Dazu gehören Kirchen, Gemeinde- und Pfarrhäuser,  Kitas und andere Einrichtungen. Ein großer Teil der Emissionen lassen sich durch technische Maßnahmen (Dämmung, regenerative Heizungssysteme) vermeiden, die im Zuge der allgemeinen Gebäudesanierung und Instandhaltung durchgeführt werden. Die energiesparende Nutzung der Gebäude und damit die größtmögliche Senkung des Energieverbrauchs ist jedoch nur mithilfe jedes Einzelnen möglich. Jede und jeder kann durch das eigene Verhalten im Umgang mit Energie einen großen Beitrag leisten. Vor allem das bedarfsangepasste Beheizen von Räumen oder die Nutzung der „Winterkirche“ in der kalten Jahreszeit senkt den Wärmeverbrauch deutlich. Auch der energiebewusste Einsatz  von elektrischen Geräten wie Kühlschränken spart viel Energie ein. Neben dem Bezug von zertifiziertem Ökostrom, kann man durch einfache Maßnahmen viel bewirken. So ist nicht nur eine Verringerung von klimaschädlichen Emissionen möglich, sondern es wird auch langfristig der Geldbeutel entlastet.

 

 

Maßnahmen

• Die Kirchengemeinde und die dazugehörigen Gebäude beziehen Ökostrom  aus 100 Prozent erneuerbaren Energien   mit dem „Ok-Power“- oder „Grüner Strom“-Label wie beim     Bündeleinkauf der Kirchenkreise.

 

• Die Kirchengemeinde prüft regelmäßig die Einstellung bedarfs-gerechter Heizzeiten der Räume und dokumentiert diese.

 

• Die Kirchengemeinde setzt Effizienzmaßnahmen im Bereich    des Heizungssystems um, wie den hydraulischen Abgleich,    den Einsatz von Hocheffizienz-Pumpen und die fachgerechte Dämmung der zugänglichen Heizungsleitungen.

 

• Die Kirchengemeinde beteiligt sich am Energiecontrolling  und liest mindestens monatlich die Zählerstände ab.

 

• Es wird energiesparende Beleuchtung eingesetzt, z. B.  LED-Leuchtmittel und Bewegungsmelder.

 

• Die Kirchengemeinde und die dazugehörigen Gebäude  beziehen Biogas aus biogenen Abfällen mit dem „Grünes  Gas“-Label oder kompensieren ihren Gasbezug über die  „Klima-Kollekte“ (www.klima-kollekte.de).

 

• Die Kirchengemeinde nutzt vor Ort erneuerbare Energien,  wie Photovoltaik, Solarthermie oder Holz.