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Ökofaire Gastgeber*innen mit nachhaltiger Verpflegung

Bildquelle: Jürgen Reißner

Die Lebensmittelproduktion hat einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt und verursacht zahlreiche soziale Probleme. So trägt die vermehrte Abholzung von Tropenwäldern für die landwirtschaftliche Nutzung und der Anbau von Monokulturen zum Biodiversitätsverlust bei. Ganze Bevölkerungsgruppen werden vertrieben, Kleinbäuer*innen werden gezwungen ihr Land aufzugeben und verlieren ihre Existenzgrundlage. Armut und soziale Ungerechtigkeiten sind die Folge, gefördert durch einen grenzenlosen Konsum. Zudem stecken in vielen Lebensmitteln Pestizide oder sonstige chemische Zusatzstoffe. Diese belasten nicht nur die Umwelt, sondern auch unsere Gesundheit.

 

Kriterien
I. Bei Lebensmitteln (inkl. Getränken) wird auf Regionalität, Saisonalität, Sozialverträglichkeit (z. B. Fairer Handel) und ökologischen Anbau geachtet. Sollte ein Produkt aufgrund der fehlenden Regionalität nicht verfügbar sein (z. B. Schokolade), wird es aus Fairem Handel bezogen.
II. Die Kirchengemeinde kauft Tee und Kaffee aus ökologischem und Fairem Handel, z. B. von der GEPA.
III. Die Kirchengemeinde nutzt Leitungswasser oder Mineralwasser in Mehrwegflaschen von regionalen Abfüllern.
IV. Im Rahmen von Festen und Veranstaltungen werden Mehrweggeschirr und keine Einwegflaschen verwendet.

V. Es wird vorzugsweise vegetarisches Essen angeboten. Siehe "Kochbuch Mahlzeit, Gemeinde!"

VI. Geschenke stammen entweder aus regionaler Produktion oder aus dem Fairen Handel (z. B. aus dem Weltladen).